Detaillierte Beitrags-Information

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Beitragstitel Interprofessionelles Curriculum 2020
Beitragscode P05
Autoren
  1. Theresa Scherer Berner Fachhochschule Vortragender
  2. Ursula Schwager
  3. Ans Rabou
  4. Adrian Rufener
  5. Anita Jakob
Präsentationsform Poster
Themengebiete
  • 3. Innovationen in der Hochschullehre der Gesundheitsberufe
Abstract Interprofessionelles Curriculum 2020

Einleitung
Mit der Informationsveranstaltung vom Oktober 2015, zu der alle Mitarbeitenden des Departments Gesundheit (DG) der Berner Fachhochschule (BFH) eingeladen waren, ist das Projekt «Curriculum 2020» gestartet worden. Beteiligt sind die vier Bachelorstudiengänge Ernährung & Diätetik, Geburtshilfe, Pflege sowie Physiotherapie mit den Standorten Bern und Basel. Das DG bildet 1500 Studierende aus, beschäftigt rund 250 Mitarbeitende in Lehre, Forschung und Supportdiensten und arbeitet mit 350 Praxisinstitutionen zusammen. Im September 2020 sollen gemäss Planung die ersten Studiengänge mit einem verstärkt interprofessionellen Fokus starten. Damit entspricht das DG dem in zahlreichen Studien und Berichten ausgewiesenen Bedarf nach einer hohen interprofessionellen Kompetenz und Ausrichtung des Gesundheitswesens, um den aktuellen und künftigen Herausforderungen gewachsen zu sein.
Methode
Unter Einbezug wichtiger Anspruchsgruppen, wie Lehrpersonen und Praxispartner der vier involvierten Berufe, Ärzteschaft, Patientinnen und Patienten etc. wurden durch ein schrittweises Vorgehen aus interprofessionellen Praxissituationen curriculare Handlungskompetenzen abgeleitet. Die Kriterien zur Bestimmung der interprofessionellen Relevanz wurden vorgängig literaturgestützt erhoben. In allen Projektgremien und Arbeitsgruppen sind Berufsangehörige der vier Berufe des Departements vertreten. Zur konkreten Ausarbeitung der Module werden zudem Ärztinnen und Ärzte eingeladen.
Ergebnis
Das so entstandene modulare Konzept greift die Thematik aus vielen verschiedenen Perspektiven auf. Das Modul im ersten Jahr nimmt eine theoretische Fundierung vor und vermittelt Basiswissen zu patientenzentrierter Interprofessionalität im relevanten Kontext. Im zweiten Jahr wird das Zusammenspiel der verschiedenen Gesundheitsfachpersonen unter dem wachsenden Einfluss der Digitalisierung fokussiert. Das Modul im dritten Jahr des Bachelorstudiums konzentriert sich auf weitere Themen, bei denen Interprofessionalität von grösster Bedeutung ist. Als Beispiel seien hier Gesundheitsförderung und Prävention genannt. In diesem Modul ist die Planung und Durchführung eines interprofessionellen Projektes vorgesehen.
Fazit
Die Entwicklung eines Programms, welches konsequent auf interprofessionell relevanten klinischen Situationen basiert, verspricht realitätsbezogene und effektive Ergebnisse.